Die Geschichte von St. Anton am Arlberg ist eng mit der des alpinen Skilaufs verknüpft

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Die Geschichte von St. Anton am Arlberg ist eng mit der des alpinen Skilaufs verknüpft

Neun Jahrhunderte St. Anton am Arlberg

  • 1270 Erste urkundliche Erwähnung der „Arlberger“
  • 1386 Heinrich Findelkind errichtet auf der Arlbergpasshöhe das Hospiz
  • 1824 Fertigstellung der Arlberg-Passstraße
  • 1880 Beginn der Bauarbeiten am Arlberg-Eisenbahntunnel
  • 1884 Einweihung des Arlberg-Eisenbahntunnels
  • 1890 Hannes Schneider erblickt in Stuben am Arlberg das Licht der Welt
  • 1901 Gründung des Skiclub Arlberg (SCA)
  • 1902 Erster Bergskiführerkurs in St. Anton
  • 1903 Erstes Klubrennen wird ausgetragen
  • 1904 Erstes Allgemeines Arlbergrennen
  • 1907 Hannes Schneider wird der erste Skilehrer in St. Anton am Arlberg im Hotel Post
  • 1920 Dreharbeiten zu Arnold Fanck’s „Wunder des Schneeschuh“ mit Hannes Schneider u.a. in St. Anton
  • 1921/22 Gründung der Skischule Arlberg durch Hannes Schneider und regelmäßig Skischulunterricht
  • 1923 Das Bundessportheim wird von Professor E. Janner in St. Christoph gegründet
  • 1927 Die Gemeinde heißt jetzt offiziell St. Anton am Arlberg
  • 1928 Erstes Arlberg-Kandahar-Rennen am Galzig
  • 1936 Der St. Antoner Rudi Matt wird in Innsbruck Slalom-Weltmeister
  • 1937 Bau der Galzig-Seilbahn: Im ersten Betriebsjahr werden schon 60.000 Gäste befördert
  • 1947 Der SCA hat bereits über 650 Mitglieder
  • 1949/50 981 Gästebetten gibt es in St. Anton am Arlberg mit seinen Ortsteilen St. Christoph und St. Jakob. Die Tiroler Arlberggemeinde zählt 56.580 Übernachtungen in der Wintersaison und 50.312 im Sommer
  • 1952 Seilbahn von St. Christoph auf den Galzig wird in Betrieb genommen
  • 1955 Bau der Vallugabahn, der Kapall wird mit einem Sessellift erschlossen
  • 1955 Hannes Schneider stirbt in seiner zweiten Heimat New Hampshire1956 Der Leiter des Bundessportheimes Professor Stefan Kruckenhauser stellt den „Österreichischen Skilehrplan“ auf.
  • 1959/60 Anzahl der Gästebetten: 2.243 / Übernachtungen im Winter: 201.007, im Sommer: 104.983
  • 1960 180 Skilehrer unterrichten in der Skischule Arlberg
  • 1961 Neugründung der Bruderschaft St. Christoph
  • 1969 Die beiden St. Antoner Skirennläufer Gertrud Gabl und Karl Schranz sind Weltcup-Gesamtsieger
  • 1969/70 Anzahl der Gästebetten: 4.615 / Anzahl der Übernachtungen im Winter: 364.444, im Sommer: 222.121
  • 1972 Bau der Arlberg-Kandahar-Bahn
  • 1974 Eröffnung der Rendl-Bahn
  • 1974 Beginn der Bauarbeiten zum Arlberg-Straßentunnel. Der 13,9 Kilometer lange Tunnel verbindet St. Anton am Arlberg/Tirol und Langen/Vorarlberg
  • 1978 1. Dezember Einweihung des Arlberg-Straßentunnel
  • 1979/80 Anzahl der Gästebetten: 6.044 / Anzahl der Übernachtungen im Winter: 437.536, im Sommer: 193.977
  • 1980 Eröffnung des Ski- und Heimatmuseums
  • 1981 Schindlergratbahn wird in Betrieb genommen
  • 1986 600 Jahre Bruderschaft St. Christoph
  • 1988 Eröffnung der zweiten Skischule: Skischule St. Anton
  • 1989/90 Anzahl der Gästebetten: 7.838 / Anzahl der Übernachtungen im Winter: 722.022, im Sommer: 199.290
  • 1991 Interski-Kongress in St. Anton am Arlberg unter der Leitung von Prof. Hoppichler
  • 1996 St. Anton wird in Christchurch/Neuseeland zum Austragungsort der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2001 gewählt
  • 1998 Beginn der Bauarbeiten zur Verlegung und Untertunnelung der Bahnstrecke zwischen St. Anton und St. Jakob am Arlberg
  • 1998 Erster 6-er Sessellift mit Wetterschutzhaube am Kapall
  • 1997/98 St. Anton am Arlberg hat 8.567 Gästebetten. 829.769 Übernachtungen wurden in der Wintersaison 1998/99 gezählt.
  • 1999 Der Skiclub Arlberg zählt mehr als 5.000 Mitglieder aus über 40 Nationen
  • 2000 Einweihung der neuen Bahnstrecke und des Bahnhofs am 9./10. September
  • 2001 Der Skiclub Arlberg feiert seinen 100. Geburtstag
  • 2001 Austragung der Alpinen Skiweltmeisterschaften vom 28. Januar bis 10. Februar 2001
  • 2001 Einweihung des großen Kongress- und Freizeitzentrums ARLBERG-well.com im Herbst
  • 2002 Erstmals über 1 Million Übernachtungen im Tourismusjahr 2001/2002 (1. November 2001 bis 31. Oktober 2002)
  • 2003 Der Arlberg mit den Orten St. Anton, St. Christoph, Stuben, Lech und Zürs erhält die Auszeichnung „Top Resort“. Experten des Skiresort-Service International haben den Arlberg unter 50 Skigebieten weltweit ausgewählt
  • 2004 6000 Wintersportler küren St. Anton am Arlberg in einer Umfrage des DSV (Deutscher Skiverband) zum „Skigebiet des Jahres 2004“
  • 2005 St. Anton am Arlberg gedenkt dem 50. Todestag von Hannes Schneider. Eine Ausstellung, Vorträge, Filmvorführungen und ein Skirennen erinnern an Leben und Werk des berühmten Ski-Pioniers
  • 2005 Ausbau des Kraftwerks Kartell am Kartellsee. Dieser Speichersee, zugleich auch Ausflugsziel, fasst rund acht Millionen Kubikmeter Wasser und liefert jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Strom.
  • 2006 Damit ist St. Anton am Arlberg seit dem Jahr 2006 in der Stromversorgung autark. Dies ist einzigartig in der Welt der Skiorte.
  • 2006 Bau der neuen Galzigbahn. Diese spektakuläre Seilbahn-Innovation der Arlberger Bergbahnen basiert auf einem Riesenrad, das dem Gast einen ebenerdigen Einstieg ermöglicht
  • 2008 Bau des neuen multifunktionalen Sport- und Kletterzentrums arl.rock mit Tennisplätzen, Volleyballfeld, Squash-Court, Kegelbahnen, 100 Kletterrouten und 80 Quadratmeter Boulderfläche
  • 2009 Bau der neuen Rendl-Bahn. Die alte Bahn aus dem Jahr 1974 wird durch eine 8er-Einseilumlaufbahn mit Sitzheizung ersetzt. Diese kann bis zu 2.000 Personen pro Stunde befördern. Das neue transparente Gebäude der Talstation wird näher an das Dorfzentrum verlegt.
  • 2011 Interski-Kongress in St. Anton am Arlberg
  • 2011 625 Jahre Bruderschaft St. Christoph
  • 2012/2013 Erstmals über 1 Million Übernachtungen in der Wintersaison 2012/2013
  • 2013 Skigebietserweiterung durch Warth-Schröcken

Video Geschichte von Sankt Anton am Arlberg

Bilder Geschichte von Sankt Anton am Arlberg

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Geschichte von Sankt Anton am Arlberg - die ersten Spuren des Tourismus am Arlberg finden wir im 19. Jahrhundert. Doch erst die Entwicklung des alpinen Skilaufs, wesentlich von den Pionieren des Arlbergs mitgetragen, begründet den legendären Ruf dieser Skiregion bis in unsere Zeit.

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