Arlberg Umweltschutz – in der Tiroler Ferienregion wird Umweltschutz gelebt

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In der Tiroler Ferienregion wird Umweltschutz gelebt

Stromautark in St. Anton am Arlberg

Urlaub machen, wo die Natur noch in Ordnung ist. Klare Bergluft atmen und den Alltag vergessen. Im Sommer durch eine Bilderbuchlandschaft mit grünen Almen, üppigen Blumenwiesen und plätschernden Gebirgsbächen streifen. Im Winter das weitläufige Skigebiet erkunden und die majestätische Kulisse auf sich wirken lassen. Wer in St. Anton am Arlberg seine Ferien verbringt, taucht ein in eine ebenso einzigartige wie intakte Natur. Ökologische Maßnahmen und Projekte, die von alternativer Energiegewinnung über sinnvolle Abfallentsorgung bis hin zu vorbildlicher Pistenpflege reichen, sind nur ein Teil des Umwelt-Engagements von St. Anton am Arlberg.

Chemikalienfreier Kunstschnee

Die Bergbahnen und die Gemeinde St. Anton am Arlberg ziehen schon seit Jahren an einem Strang, um ihren Ruf als umweltfreundlicher Ski- und Ferienort weiter auszubauen. „Wir tun alles dafür, dieses Erbe zu schützen und zu erhalten“, sagt Tourismusdirektor Martin Ebster. Insgesamt 80 Prozent der Pisten in St. Anton am Arlberg sind beschneibar. Der Schnee, der hier auf die Hänge gepustet wird, ist sauberer als der aus der Natur. Die Kristalle bestehen lediglich aus Wasser, das zu Trinkwasserqualität aufbereitet wurde, und aus Luft. Für ganz Tirol gelten diese strengen Vorschriften, nach denen keinerlei Chemikalien zugesetzt werden dürfen. In der Schweiz, in Deutschland und in den USA etwa ist es üblich, Snowmax-Proteine zuzusetzen, die in Österreich streng verboten sind. Wenn das Schmelzwasser des Kunstschnees dann im Frühling in die Bäche und Flüsse fließt, wird es der Natur zurückgeführt. Das Bachwasser wiederum unterstützt die Energiegewinnung im Tal, die dann im kommenden Winter unter anderem für die Beschneiungsanlagen genutzt werden kann – ein durchgehend umweltfreundlicher Kreislauf.

Skifahren am Arlberg

200 Kilometer Abfahrten im freien Gelände sorgen bei Freeridern in St. Anton am Arlberg für den nötigen Kick
© TVB St. Anton am Arlberg

Der Kartellsee – St. Anton am Arlberg ist in der Stromversorgung autark

Ein wichtiges und einzigartiges Projekt in der Welt der Skiorte ist die unabhängige Stromversorgung. 2005 wurde das Kraftwerk Kartell ausgebaut und mit dem Kartellsee in Betrieb genommen. Dieser Speichersee, zugleich auch Ausflugsziel, fasst rund acht Millionen Kubikmeter Wasser und liefert jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Strom. Die gesamte Speichermenge des Kartellsees wird vom bestehenden Kraftwerk Rosanna nochmals genützt. Damit ist St. Anton am Arlberg seit dem Jahr 2006 in der Stromversorgung autark. Zudem: St. Anton am Arlberg betreibt ein Biomasseheizwerk mit Hackschnitzel, das für bis zu 80 Wohneinheiten angelegt ist. Außerdem wird im Biomasseheizwerk zur Warmwasseraufbereitung eine Solaranlage betrieben.

Mülltrennung – klarer Fall

Strenge Mülltrennung ist in St. Anton am Arlberg schon lange selbstverständlich. Sogar das alte Speisefett wird extra gesammelt, hieraus entsteht dann beispielsweise der Biodiesel für Fahrzeuge. Wen wundert es da noch, dass selbstverständlich auch alle Bergrestaurants von St. Anton am Arlberg mit dem österreichischen Umweltgütesiegel ausgezeichnet sind. Diese Zertifizierung beinhaltet Vorgaben für die Abwasserentsorgung, die Mülltrennung und auch die sachgerechte Anwendung von Reinigungsmitteln.

Umweltbewusste Infrastruktur

Nicht zuletzt ist auch die gute Anbindung von St. Anton am Arlberg ans internationale Bahnstreckennetz ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz. „Wer bei uns Urlaub macht, kann sein Auto getrost zu Hause lassen“, sagt Tourismusdirektor Martin Ebster. „Der Bahnhof ist sehr zentral gelegen, von dort aus sind die Hotels und Unterkünfte schnell erreichbar.“ Die Talstationen der Bergbahnen liegen zentral im Ort, Geschäfte und Restaurants ebenfalls und zudem verkehren zwischen den St. Antoner Ortsteilen bis nach Flirsch sowie im gesamten Feriengebiet regelmäßig Wander-, Ski- und Dorfbusse, damit die Feriengäste ihre Ziele problemlos erreichen können. „Die Reduzierung des Individualverkehrs und das autofreie Ortszentrum ist auch ein enormes Plus an Lebensqualität“, so Martin Ebster. Für ihn sind alle Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen eine Investition in die Zukunft. „Es gehört zu unseren Prinzipien, dass das Geschenk der Natur zu schützen ist und wir bei unseren Entscheidungen an morgen beziehungsweise an die nachfolgenden Generationen denken.“

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Arlberg Umweltschutz - Urlaub machen, wo die Natur noch in Ordnung ist. Klare Bergluft atmen und den Alltag vergessen. Im Sommer durch eine Bilderbuchlandschaft mit grünen Almen, üppigen Blumenwiesen und plätschernden Gebirgsbächen streifen. Im Winter das weitläufige Skigebiet erkunden und die majestätische Kulisse auf sich wirken lassen

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